zur Themen-Übersicht

 

QUALIFIKATION:

 

Was Hundebesitzer unbedingt wissen sollten:

 

Der Begriff "Hundeschule, Hundetrainer, Verhaltensberater etc." sind keine geschützten Begriffe.

Es gibt keine stattliche Anerkennung oder Berufsausbildung.

Jeder kann sich so nennen.

Es ist unglaublich - aber ein Gewerbeschein genügt! Also Vorsicht!

 

Es bieten viele selbsternannte "Hundetrainer" und "mobile Hundeschulen" ihre Dienste an.

 

(Übrigens: Immer mehr selbsternannte "Hundetrainer-Ausbildungsbetriebe" bieten selbstkreierte Ausbildungen

mit selbstgemachten Diplomen an.

Niemand prüft die tatsächliche Kompetenz der "Ausbilder".

Man kann sehr schnell, sehr viel Geld mit Ausbildungswilligen "Möchtegerntrainer/innen" verdienen.

Denn die sind bereit pro Stunde mehr für eine "Berufsausbildung" zu bezahlen, als der einfache Hundebesitzer mit Hund.)

Der Markt boomt.

D.h. Sie sollten sehr genau hinschauen, wem Sie sich und Ihren Hund anvertrauen.

 

(Es gibt im Rhein-Neckar-Dreieck leider auch "Hundetrainer/innen",

die sich nicht entblöden, zu behaupten, sie hätten bei mir gearbeitet oder eine Ausbildung gemacht, was nicht stimmt.

Wenn man schon bei seiner Qualifikation Schönfärberei betreibt, wie geht man dann mit den armen Kunden um?)

 

Nur ein Händchen für Hunde zu haben, genügt bei weitem nicht.

Die Mitgliedschaft in Vereinen, Verbänden, Interessengemeinschaften, Fernseh-Connections

oder ein (wie auch immer entstandener) "Guru-Faktor"

muss nicht zwangsläufig auf Kompetenz und Qualifikation beruhen.

 

Schauen Sie also genau hin.

 

Es ist erschreckend, wie häufig nett und freundlich im Vortrag, im Gespräch die Methodik theoretisch erklärt wird

und welch grausame Mittel und übermäßiger Druck dann in der Praxis tatsächlich eingesetzt werden.

Dies ist genauso ein Irrweg, wie die permanente Umlenkung und Training ausschließlich mit Futter.

Das haben unsere Hunde nicht verdient.

 

Lassen Sie sich von niemandem sagen, Sie müssten Ihrem Hund

ein Stachelhalsband oder eine dünne Zug- (Würge-) Leine

umlegen, damit er Sie respektiert oder Fehlverhalten ablegt.

Das ist zwar genauso verkehrt, wie den Hund permanent mit Leckerlies zu bestechen,

aber leider in seinen negativen Auswirkungen wesentlich gefährlicher.

Solche Methoden zeugen von der Inkompetenz des/der "Hundetrainer/in".

Sollten Sie einen solchen Vorschlag gemacht bekommen,

legen Sie das Stachel- bzw. Würgehalsband dem "Trainer" selber um

und lassen ihn einfach stehen.

Es gibt genügend fachkompetente Trainer/innen, die Ihnen und Ihrem Hund fairer helfen können.

 

Lassen lassen Sie Ihren Hund und sich nicht zum Versuchskaninchen werden.

 

Zum Beruf des "Hundetrainers" gehört fundiertes, hochqualifiziertes Wissen.

(Leider muss man offensichtlich nicht wirklich kompetent sein, um ins Fernsehen zu kommen.)

 

Der Markt wird überschwemmt mit Hundetrainern, die eine (einzige) mehr recht als schlechte Ausbildung

oder im schlimmsten Fall gar keine Ausbildung gemacht haben, aber schön billig sind.

So mancher Hundetrainer/Hundetrainerin hat eventuell sogar nur selbst einen Erziehungskurs

mit seinem (ihrem Hund gemacht und glaubt nun tatsächlich befähigt zu sein.

 

Ich habe meinem Mann auch schon mal einen Splitter aus dem Daumen gezogen,

aber deshalb bin ich noch lange kein Chirurg!

 

Für Sie als Interessent ist es also sehr

schwer heraus zufiltern, wer zu Ihnen und Ihrem Hund passt,

talentiert ist, über wirkliche Fachkompetenz verfügt und Ihnen wirklich helfen kann.

(Ein echt lesenswerter Brief als Denkanstoß,

der mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde)

 

Eine erfolgreiche Hundeschule muss ein seriöses Dienstleistungsunternehmen sein,

dessen Aufgabe die kompetente Arbeit für Menschen und Hunde ist.

 

D.h.

der sehr gut geschulte, hochmotivierte Trainer und wenn möglich ein optimal ausgestattetes Gelände,

wobei auch Training im Aussenbereich angeboten wird.

Ein Kostenfaktor, der von vielen "Laientrainern" oder "Möchtgerntrainern" gescheut wird,

aber Ihnen - dem Kunden - auf alle Fälle zu Gute kommt,

Ihren Wünschen und Ansprüchen gerecht wird.

 

Erst, wenn man über all diese Faktoren nachgedacht hat,

kann und sollte man das Preis-Leistungsverhältnis

im Vergleich mit anderen Anbietern beurteilen.

 

Ein schlauer Mensch hat es, in einem Bericht über den derzeit

boomenden Markt der Möchte-gern-Hundetrainer und Trainer-Ausbilder-Schwemme,

sehr schön auf den Punkt gebracht:

zum Hundetrainer benötigt man einige, elementar wichtige Vorraussetzungen:

Wissen - kann man erlernen

Erfahrung - kann man erarbeiten

ABER: Talent und Intuition - muss man haben,

Begeisterung, Leidenschaft und Ausdauer gehören ebenso dazu.

 

Damit trifft es auch genau meine Meinung.

Nicht jeder, der sich zu einem Beruf hingezogen fühlt, hat auch das nötige, angeborene Talent dazu.

Das zu haben, ist ein Geschenk.

Über dieses Geschenk freue ich mich täglich, bei der Arbeit mit den Kunden und Hunden.

Menschenkenntnis, pädagogisches Geschick, unternehmerische Fähigkeiten und gesundes Selbstbewusstsein

gehören ebenso dazu, wie Souveräntität, Flexibilität und Toleranz.

 

Ich habe mir daher für diesen Beruf, (mit dem man neben der problemlosen Trainingsarbeit,

auch eine grosse Menge Verantwortung z.B. bei Problem-/Aggressionsbewältigung auf sich nehmen muss),

ein sehr hohes Maß an Fachwissen, Qualität und Kompetenz angeeignet.

 

Ich war bereit sehr viel Geld und Zeit zu investieren, da ich die Gründung einer Hundeschule

als ernst zunehmende Institution gut geschult und seriös beginnen wollte

und dies durch die Schaffung des Schulungszentrum für Mensch und Hund auch umgesetzt habe.

 

Und der Erfolg gibt mir Recht.

Wir können Qualität, Qualifikation, Kompetenz und ein herrliches Ambiente anbieten.

Der beste Beweis aber sind unsere zufrieden Kunden, die uns ständig weiterempfehlen.

(siehe auch Themenpunkt Kundenreaktionen).

 

Weitere wichtige Informationen zu diesem Thema habe ich unter dem Themenpunkt:

Was wir alles bieten.... zusammengefasst.

 

Eine Vielzahl von Aus- und Weiterbildungen, mehrere mehrwöchige Praktikas,

viele, sehr unterschiedliche, gute und weniger gute Seminare,

das tierpsychologische Fernstudium,

habe ich erfolgreich absolviert.

Eine Unmenge guter (und schlechter) Fachbücher,

habe ich in den letzten Jahren durchgearbeitet.

 

Erik Zimen, der uns viel zu früh verlassen musste.

Freund und Vorbild.

Ein Mensch, fachlich und persönlich beeindruckend und ein wirklicher Souverän.

 

Die Qualifikation von Petra Assmann im Einzelnen:

 

Bei folgenden, anerkannten Fachleuten

habe ich an Fortbildungsmaßnahmen teilgenommen:

 

Mehrere Jahre Freizeitbeschäftigung (Anfang der siebziger Jahre)

beim damals sehr renommierten Schäferhundzüchter Walter Martin

im Schäferhundzwinger "Von der Wienerau", in Viernheim

Dort erlernte ich die Pflege und Erziehung, Ausstellungsvorbereitung

und Grundausbildung von Schäferhunden.

Nach einigen Jahren beendete ich diese Arbeit (aus Unmut über Methode

und Umgang mit den Hunden auf den Trainingsplätzen) .

 

Es folgten:

Intensive, jahrelange Beschäftigung mit dem Thema Humanpsychologie

und Kynologie

(in den 80ern)

 

Intensiv-Kurse mit meinen eigenen Terriern in privater Hundeschule

(in den 90ern)

 

Ausbildung

zur Kynopädagogin (1999)

 

Mehrere mehrwöchige Praktika

in privaten Hundeschulen mit angeschlossenen Hundepensionen

 

Dr. Gabriele Niepel - Seminare

 

Clarissa von Reinhardt - Seminar

 

Günther Bloch - Seminar

 

Günther Bloch - Mehrwöchiges Praktikum

 

Dr. Erik Zimen - Seminare

 

Michael Grewe/Dr. E. Zimen - Seminar

 

Fern-Studium der Tierpsychologie, Schwerpunkt Hund,

an der Akademie für Tiernaturheilkunde AG, ATN, Schweiz

mit Schwerpunkt Hund, habe ich erfolgreich abgeschlossen

(Die Studiengänge der ATN/CH sind in Deutschland durch die

Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen.)

 

Teilnahme am 4th. International Wolf + Co Symposium on Canids

vom 31.10. bis 2.11.2008

Danke Günther für diese tolle Veranstaltung und unsere interessanten Gespräche so nebenbei

Danke Michael für das erfreulich klärende und erbauliche Gespräch

(einige der Referenten fehlten leider beim Fotoshooting)

Referenten - Themen:

Dr. Paul Paquet - Wolf und Mensch

Dr. Adam Miklosi - Evolutionäre Gedanken und ethologische Studien zur Kommunikation Mensch-Hund

Dr. Dorit Feddersen-Petersen - Ausdrucksverhalten beim Hund

Dr. Mike Gibeau - Langzeitstudien an Grizzlybären

Dr. Udo Gansloßer - Untersuchungsmethodik zur Feldforschund an verwilderten Haushund im "Tuscany dog projekt"

Mira Meyer - Beschwichtigungssignale bei verwilderten Haushunden "Tuscany dog projekt"

Sandra Fischer - Abbruchsignale bei verwilderten Haushunden "Tuscany dog projekt"

Victoria Warstat - Futterrangordnung bei verwilderten Haushunden "Tuscany dog projekt"

Valeska Stoehr - Olfaktorische Kommunikation bei verwilderten Haushunden "Tuscany dog projekt"

Annekatrin Ganß - Dominanzverhalten bei verwilderten Haushunden "Tuscany dog projekt"

Janine Seitz - Submission und Beschwichtigungssignale unter Gehegewölfen

Günther Bloch - Verhaltensvergleich/Koexistenz von Wolf und Bär, Rudelbeobachtungen um die Leitwölfin Delinda

Prof. Dr. Bernd Heinrich - Symbiose von Grauwölfen und Kolkraben

Dr. Mike Gibeau - Untersuchungsergebnisse aus der Feldforschung mit Spürhunden

Michael Grewe - Aggressionsverhalten und seine Umsetzung für Hundetrainer

Dr. Rolf Jäger - Die Verbreitung des deutschen Wolfes

Dr. Peter Blanché - das deutsche Herdenschutzhundprojekt

Dr. Jan Nel - Sozialverhalten des südafrikanischen Löffelhundes und des Kapfuches

Markèta Kasparová - Verhalten von Marderhund und Löffelhund aus evolutionärer Sicht

 

Günther Bloch - Gruppenverhalten/Schwerpunkt Aggression + Spielverhalten - Seminar Juni 2009

 

Günther Bloch - Gruppenverhalten, Dominanzbeziehungen und Kommunikation Mensch-Hund - Seminar Juli 2009

 

Hans Schlegel - Themenabend: Aggressionsformen und Lösungsprozesse - März 2010

Hans Schlegel - Tagesworkshop: Leinenzerren - März 2010

Hans Schlegel - Themenabend: Jagen und Wildern - März 2010

 

Günther Bloch, Priv. Doz. Dr. Dr. habil. Udo Gansloßer - Themenabend - Aggressionsverhalten bei Hunden - Mai 2011

Priv. Doz. Dr. Dr. habil. Udo Gansloßer - Wochenendseminar "Wie Hunde denken und fühlen", 16. + 17. Juli 2011

 

Die Zeugnisse und Bescheinigungen dieser Fortbildungsmaßnahmen

können gerne in der Hundeschule eingesehen werden.

 

Trotz aller Vorbilder und Fortbildungen,

muss man seinen ganz eigenen Weg

zum Mensch - zum Tier - zum Erfolg finden

und immer offen bleiben für Neues.

 

Ihre Petra Assmann

Im Gedenken an unsere liebe, große Nadja (rechts)

zur Themen-Übersicht